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Ankern

Beim Ankern verbindet sich ein äußerer Stimulus mit einem inneren Vorgang (ähnlich dem klassischen Konditionieren); sobald der externe Stimulus erfolgt, wird ein bestimmter innerer Zustand hervorgerufen; Anker können in jedem Repräsentations-System verankert werden; damit können sowohl positive als auch negative Zustände kontrolliert werden.
Bsp: Wenn Sie gerade zu schnell fahren und dann eine Polizeisirene hören, so ändert sich Ihr Zustand derart, daß Ihr Herzschlag und Ihre Atmung sich beschleunigen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, daß derselbe oder ein ähnlicher Stimulus, zu einer anderen Zeit dieselbe oder eine ähnliche Reaktion hervorrufen würde.

Autor: Groschowiak, Klaus
Beim Ankern verbindet sich ein äußerer Stimulus mit einem inneren Vorgang (ähnlich dem konditionierten Reflex). Sobald der äußere Stimulus wieder erfolgt, wird der geankerte innere Zustand wieder hervorgerufen. So ist z.B. ein bestimmtes Lied, bei dem Sie sich in Ihre/n Partner/Partnerin verliebten, ein auditiver Anker für dieses bestimmte Gefühl.
Anker können in jedem Repräsentations-System gesetzt werden oder natürlich auftreten. Damit können sowohl positive wie auch negative Zustände kontrolliert werden.

Autor: Hempel, Detlef
Ein bestimmtes Erleben mit einem sinnesspezifischen Reiz verbinden.

Autor: Mohl, Alexa
Das Verfahren, durch das ein beliebiger Reiz (Stimulus) oder eine Repräsentation (external oder internal), also ein Anker, mit einer Reaktion verbunden wird, die er von da an regelmäßig auslöst. Anker können natürlich auftreten oder mit Absicht gesetzt werden.

Der Prozeß des Schaffens einer Assoziation zwischen z. B. einer Situation und einer Erfahrung, einer Geste und einem Inhalt u.ä


Autor: O´Connor, Joseph
Ankem bedeutet die feste Verbindung von einem Gefühl mit einem Bild, Ton oder einer Berührung. Es ist eine Koppelung von Reiz und Reaktion, ähnlich wie bei der klassischen Konditionierung. d.h., ein bestimmtes Gefühl wie Freude oder Trauer kommt automatisch hoch.
  • wenn ein bestimmtes Bild gesehen wird, (z.B. Urlaubsfoto)
  • wenn ein bestimmtes Geräuch ertönt (z.B. Werksirene)
  • wenn eine bestimmte Körperstelle berührt wird (z.B. Schulterklopfen)

Autor: Wagner, Prof. Dr. Hardy
Durch einen visuellen, auditiven oder kinästhetischen Reiz (Stimulus, Trigger) wird intemal oder external eine positive Reaktion konditioniert, die von da an regelmäßig ausgelöst werden kann.

Autor: Heinze, Dr. Roderich; Vohmann-Heinze, Sabine
Einen spezifischen Reiz (Anker) mit einer Reaktion so in Verbindung bringen, daß der Reiz (Anker) später die Reaktion immer wie der auslöst.

Autor: Baron, Vida C.
Mit Ankern ist das Verankern eines Aspektes gemeint, den wir quasi in dem anderen auslösen, und zwar entweder durch sprachliche oder körpersprachliche Mittel. Meistens ist dieser Aspekt ein Gefühl. Nachdem der Prozeß des Ankerns einmal gestartet wurde, kann man diesen Aspekt später regelmäßig wieder auslösen, so daß ein Konditionierungsprozeß stattgefunden hat.

Autor: Birkenbihl, Vera F.; Blickhen, Claus; Ulsamer, Bertold
Name für einen äußeren (externalen) oder inneren (internalen) Stimulus, der eine gesamtorganismische Reaktion auflöst.

Autor: Fries, Gerhard
Ist die Verbindung eines wiederholbaren Reizes mit einer bestimmten Reaktion. Mit Ankern kannst Du gewünschte innere Zustände gezielt aufrufen Es gibt natürliche Anker (z.B. wenn der Geruch von Lebkuchen, Dich sofort an Weihnachten enunert) und künstliche Anker (z.B. wenn Du das Gefühl von
Kompetenz an die Berührung der Türklinke des Beratungszimmers ankerst).

Autor: Ritschl, Karsten
Der Prozeß, durch den ein inneres Verhalten mit einem äußeren Auslöser assoziiert wird (ähnlich wie beim klassischen Konditionieren), so daß die Reaktion schnell und manchmal sogar verdeckt wieder abgerufen werden kann.

Autor: Bandler, Richard
Das Verfahren, das einen Reiz (= Anker) fest mit einer bestimmten (erwünschten) Reaktion verbindet, die er von da an regelmäßig auslöst. Die Reize können visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch/gustatorisch oder eine Kombination davon sein.

Autor: Cleveland, Bernard F.
Durch einen visuellen, auditiven oder kinästhetischen Reiz (Stimulus, Trigger) wird internal oder external eine positive Reaktion konditioniert, die von da an regelmäßig ausgelöst werden kann.

Autor: Heinze, Dr. Roderich; Vohmann-Heinze, Sabine
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