NLP Glossar | Lexikon | Wörterbuch
Definitionen & Begriffe Buchstabe A→Aktives Zuhören →Als-ob-Rahmen (as-if-frame) →Analog →Angleichen →Ankern →Anker stapeln →Anker verketten →Anker für den Hier-und-Jetzt-Zustand →Anker, gleitender →Anker kollabieren →Assoziation →Auditiv →Auditiv-innerer Dialog →Augenzugangshinweise →Automatische Reaktion Der emotionale Inhalt des Gesagten wird verbalisiert. Eine Form des Pacing. Siehe auch Paraphrasieren. 1. So tun, „als ob” schon jetzt etwas geschehen ist, von dem man wünscht, daß es geschehen sollte, um auszutesten, wie man sich dann fühlt, ob es wert ist, sich dafür überhaupt anzustrengen usw. Auch, um von dieser Lösung rückwärts gehend einen Weg zu finden, der zu dieser Lösung führt. Diese Technik wirkt kreativitätsfördernd, da man mental über scheinbare Hindernisse hinweg zu erwünschten Lösungen weitergeht. 2. Fragetechnik, mit deren Hilfe man versucht, eine kognitive Strategie, über die ein Klient vermeintlich (bewußt) nicht verfügt, auszulösen. Beispiel: „Und wenn Sie einmal nur so tun, als ob sie es könnten, wie wäre es dann?” Wird im Deutschen auch als Konjunktivmanöver bezeichnet. [gr.-lat.-fr.] Kontinuierlich, stufenlos. Beispiel: Ein Dimmer kann eine Lichtquelle auf eine analoge Art und Weise stufenlos heller oder dunkler werden lassen. Ggs. Digital. (matching) Durch das Angleichen an die Repräsentationssysteme, an die Körperhaltung (spiegeln) und an andere nonverbale und verbale Signale stellt man Rapport her, um dann den Klienten in eine positive Richtung hin durch einen Veränderungsprozeß zu führen. Beim Ankern verbindet sich ein äußerer Stimulus mit einem inneren Vorgang (ähnlich dem konditionierten Reflex). Sobald der äußere Stimulus wieder erfolgt, wird der geankerte innere Zustand wieder hervorgerufen. So ist z.B. ein bestimmtes Lied, bei dem Sie sich in Ihre/n Partner/Partnerin verliebten, ein auditiver Anker für dieses bestimmte Gefühl. Anker können in jedem Repräsentationssystem gesetzt werden oder natürlich auftreten. Damit können sowohl positive wie auch negative Zustände kontrolliert werden. (stack anchors) Mehrere innere Zustände werden mit demselben Anker gekoppelt (z.B. aneiner bestimmten Stelle am Handgelenk). Diese Prozedur verstärkt die Wirkung dieses Ankers. (chaining anchors) Bei diesem Format werden mehrere Anker eingerichtet, die – nacheinander in einer bestimmten Reihenfolge abgefeuert – dabei helfen, eine bestimmte Strategie zu installieren, die in mehreren Schritten hin zum gewünschten Ziel führt. Hierbei wird der gegenwärtige, sichere Zustand geankert. Dieser Anker ist bei der Rückführung eines Klienten in ein traumatisches Erlebnis hilfreich, den er hilft dem Klienten, sich von diesem zu distanzieren und ganz im sicheren Hier-und-Jetzt zu bleiben. (sliding anchor) Ein kinästhetischer Anker, der durch eine gleitende Bewegung, die analog zur Entwicklung des zu ankernden Zustandes erfolgt, gesetzt wird. (collapsing anchors) Zwei Anker für zwei gegensätzliche Reaktionen werden gleichzeitig ausgelöst. Da das Nervensystem nicht in der Lage ist, zwei Gefühle gleichzeitig zu repräsentieren, entsteht ein neuer, dritter Zustand, in dem der stärkere der beiden geankerten Zustände dominiert. (assoziiert sein) [lat.-fr.] Vereinigung, Zusammenschluß. Verknüpfung von Vorstellungen, bei denen die eine die andere hervorgerufen hat. Im NLP bedeutet bei einer Erinnerung assoziiert zu sein, daß man die betreffende Situation in der Art erinnert, als ob man sie noch einmal so erlebt, wie sie gewesen ist, d.h. man sieht durch seine Augen, hört mit seinen Ohren, fühlt mit seinem Körper, riecht mit seiner Nase und schmeckt in seinem Mund. Diese Wahrnehmungsposition äußert sich durch starke Gefühlsregungen, da man alle Wahrnehmungen noch einmal aus der Perspektive der eigenen Person erlebt. Ggs. Dissoziation. [lat.-nlat.] Das Hören betreffend. Eines der fünf nonverbalen Repräsentationssysteme. Die innere Stimme, mit der man mit sich selbst spricht und sich tadelt oder lobt. Das verbale Repräsentationssystem. Siehe innerer Dialog. Bestimmte Augenbewegungen zeigen das bei Denkprozessen jeweils bevorzugte Sinnessystem (Repräsentationssystem) an. Fehlende Wahlmöglichkeit in einer bestimmten Situation, d.h. es steht nur eine einzige Reaktion auf diese Situation zur Verfügung, diese Reaktion wird automatisch ausgelöst. Siehe Wahlfreiheit.
Detlef Hempel | NLP & Coching Praxis
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