NLP Glossar | Lexikon | Wörterbuch
Definitionen & Begriffe Buchstabe M→Manipulation →Matchen →Mehrdeutigkeit →Meta-Gefühle →Meta-Modell der Sprache →Meta-Modell-Verletzungen →Metapher →Meta-Ziele →Milton-Modell →Mismatching →Modaloperator der (Un-)Möglichkeit →Modaloperator der Notwendigkeit →Modell →Modellbildung →Modellieren (modelling) →Modell der Welt →Motivation →Mutliple Beschreibung [lat.-fr.] Handhabung. Bewußter und gezielter Einfluß auf Menschen ohne deren Wissen und oft gegen deren Willen (z.B. mit Hilfe der Werbung). [engl.] Anpassen, passend machen. Vielfalt der möglichen Bedeutungen. Beurteilende Meta-Empfindungen: diese Gefühle sind keine direkten Empfindungen aus einer bestimmten Situation, sondern Bewertungen, die erst nach dem Auftreten eines bestimmten Sinnesreizes entstanden und von diesen abgeleitet sind, dazu gehören auch Emotionen, auch viszerale (das Körperinnere betreffende) Kinästhetik genannt. Eines der fünf nonverbalen Repräsen-tationssysteme. Differenzierte Kategorisierung der Sprache; Fragetechniken, mit deren Hilfe sehr genaue, sinnesspezifische Informationen über kognitive Prozesse eingeholt werden können. Die drei Hauptformen der Modellbildung, das Tilgen, Generalisieren und Verzerren, werden – anhand konkreter Fragen, mit denen man unpräzise Ausdruckweisen klärt und kritisch überprüft, um sie wieder mit der Sinneserfahrung und mit der Tiefenstruktur zu verbinden – hinterfragt und erfragt. Der Begriff „Meta” kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „über”, „übergeordnet” und wird im Sinne von „auf einer höheren logischen Ebene” verwendet. Die 17 Hauptformen, mit denen Menschen die Tiefenstruktur ihrer Sprache tilgen, generalisieren und verzerren. [gr.-lat.] Sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort, eine Wortgruppe aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne daß ein direkter Vergleich zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem vorliegt; bildhafte Übertragung. Beispiel: Jemand der trotz äußerst widriger Umstände sehr gut mit seinen Aufgaben zurechtkommt, „steht wie ein Felsen in der Brandung”. Metaphern werden im NLP verwendet, um das Bewußtsein eines Menschen zu umgehen, da das Unbewußte die Bildsprache der Metapher sofort umzusetzen vermag. Metaphern kommen in Form von Geschichten, Gleichnissen und Parabeln vor. Meta-Ziele sind „Ziele hinter dem Ziel”, d.h. was genau versucht ein Mensch durch das Erreichen eines bestimmten Ziels zu erreichen? Welche Werte verbergen sich hinter dem Ziel? Wenn ein zu erreichendes Ziel unrealistisch ist oder mit der Ökologie dieses Menschen kollidiert, kann man durch Hinterfragen des Meta-Ziels neue Möglichkeiten eröffnen und die damit verbundenen Werte trotzdem realisieren. Das Milton-Modell benutzt auf kunstvolle Weise vage, unbstimmte Sprachmuster, um die Erfahrung eines anderen zu pacen und um Zugang zu seinen unbewußten Ressourcen zu bekommen. Seinen Namen hat das Milton-Modell zu Ehren des genialen Hypnotherapeuten Milton H. Erickson, dessen Sprachmuster von Grinder und Bandler modelliert wurden. In Kommunikationssituationen bewußt andere Verhaltensmuster als das Gegenüber annehmen; Rapport brechen zu dem Zweck, einer Kommunikation eine andere Richtung zu geben, sie zu unterbrechen oder zu beenden. Wörter, die etwas als möglich oder unmöglich qualifizieren. Beispiel: kann(nicht),darf(nicht),(un)möglich usw. Eine der Meta-Modell-Verletzungen. Wörter, die etwas als unbedingt notwendig qualifizieren und so die Wirkung von „ungeschriebenen Gesetzen” haben. Beispiel: müssen, notwendig, sollen usw. Eine der Meta-Modell-Verletzungen. [lat.-vulgärlat.-it.] Muster, Vorbild. Vereinfachte Darstellung der Funktion eines Gegenstandes oder Sachverhaltes, die eine Untersuchung oder Erforschung erleichtert oder erst ermöglicht. Eine praktische Beschreibung, wie etwas funktioniert, bzw. wie man etwas machen kann, damit man eine bestimmtes Ziel erreicht. Ziel eines Modells ist es nicht, die „Wahrheit” über einen bestimmten Teil der Welt zu behaupten, sondern nützlich zu sein. Es ist eine getilgte, generalisierte und verzerrte Kopie des Originals. Ein Modell ist immer nur eine Annäherung an die „Wirklichkeit”, da wir diese nie werden voll und ganz erfassen können. Beispiel: Das Atom-Modell von Niels Bohr entsprach nicht der Anordnung, wie sie in Atomen wirklich herrscht, wie neuere Forschungen mit moderneren Möglichkeiten erwiesen haben, doch es war genau genug, um die Atombombe daraus entwickeln zu können. Man identifiziert im Verhalten einer anderen Person die Elemente, die für das Ereichen eines bestimmten Ergebnisses notwendig sind und stellt dann diese Elemente in einer – anderen Menschen leicht zu vermittelnden – Form zusammen. Die Funktion dieser Herangehensweise besteht darin, zu Modellen zu kommen, die nützlich sind. Wenn man systematisch zu den gleichen verhaltensmäßigen Resultaten kommt, wie die modellierte Person, und wenn anderen beigebracht werden kann, systematisch die gleichen Resultate zu erzielen, dann ist dies ein sehr zuverlässiger Erfolgstest der Modellbildung. Das Verfahren, mit dem man die Sequenz von Gedanken und Verhaltensweisen herausarbeitet, die jemanden befähigen, eine Aufgabe zu erfüllen; die Grundlage von beschleunigtem Lernen, vor allen Kinder lernen hauptsächlich über das Modellieren ihrer Bezugspersonen. Die Gesamtsumme aller Verhaltensregeln, aller Leitlinien des Handelns eines Individuums. Siehe Karte der Realität. [lat.-mlat.-nlat.] Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o.ä. beeinflussen. Technik der Beschreibung derselben Sache von unterschiedlichen Standpunkten aus, unter verschiedenen Gesichtspunkten. Siehe 1.-2.-3.-Position.
Detlef Hempel | NLP & Coching Praxis
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