NLP Glossar | Lexikon | Wörterbuch

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Eines der Hauptziele im NLP ist das Schaffen von Wahlmöglichkeiten. Bei der Veränderungsarbeit geht es nicht darum, altes Verhalten zu löschen, sondern die Flexibiltiät – die Möglichkeit, aus verschiedenen Verhalten zu wählen – zu erweitern. Jede gelernte Verhaltensweise – auch wenn der Klient sie als problematisch erlebt – stellt eine Ressource dar, falls sie im richtigen Kontext eingesetzt wird. Deshalb zielen die NLP-Interventionen auch darauf ab, die alten Verhaltensweisen zu erhalten und außerdem das Verhaltens-Repertoire um neue Möglichkeiten zu bereichern.
Ab drei Wahlmöglichkeiten haben wir eine echte Wahlmöglichkeit, denn bei nur einer Wahlmöglichkeit haben wir keine Wahl, wie ein Roboter; bei zwei Wahlmöglichkeiten befinden wir uns im Dilemma, die Wahl heißt: entweder – oder; erst ab drei Wahlmöglichkeiten beginnt eine echte Alternative, denn je mehr Wahlmöglichkeiten, desto besser und umso größer die Wahrscheinlichkeit, daß wir über ein Verhalten in unsererm Repertoire verfügen, das ein wahrhaft angemessenes Reagieren auf unsere Umwelt erlaubt!
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Als Sinneseindruck aufnehmen, bemerken. „Als wahr ansehen.”
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Die individuellen Vorstellungen, Erfahrungen, Glaubenssätze und Sprachmuster, die unser persönliches Modell der Welt formen. Siehe auch Prozeß-/Filtermechanismen.
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[lat.] Eine bestimmte Perspektive oder ein Standpunkt. Im NLP gibt es drei Gundpositionen, aus denen man ein bestimmtes Erlebnis wahrnehmen kann:
die erste Position impliziert, daß man etwas assoziiert durch die eigenen Sinneskanäle, aus der Ich-Perspektive, sieht;
die zweite Position impliziert, daß man etwas so sieht, als würde man alles mit den Sinneskanälen einer anderen beteiligten Person wahrnehmen, so daß man mit dessen Realität und Modell der Welt in Kontakt ist und so Verständnis für das Handeln dieser Person aufbaut;
die dritte Position schließlich beinhaltet, daß man zurücktritt und alles aus der Position eines unbeteiligten, wohlwollenden Beobachters betrachtet, der die Beziehung zwischen einem selbst und den anderen Beteiligten aus einer ­dissoziierten Perspektive wahrnimmt. Siehe 1.-2.-3.-Position.
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Glaubenssätze/Werte beinhalten die „Generalisierungen”, die wir über die Welt machen, sowie unsere Arbeits- und Verhaltensprinzipien; sie sind die verschiedenen Leitideen, die wir für wahr halten und als Grundlage unseres alltäglichen Tuns benutzen. Glaubenssätze/Werte können sowohl Berechtigungen als auch Einschränkungen darstellen, sie basieren allerdings nicht immer auf eigenen Erfahrungen und können auch übernommen worden sein. Glaubenssätze lassen sich nur schwer durch landläufige Regeln der Logik oder des rationalen Denkens verändern.
Vorsprachliche Glaubenssätze/Werte gehen auf Erfahrungen zurück, die zu einer Zeit gemacht wurden, als das Individuum die Welt sprachlich noch gar nicht repräsentieren konnte.
Glaubenssätze/Werte elizitiert man mit der Frage: Warum? Die zweithöchste personale ­logische Ebene (nach Dilts).
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Eine Art, über ein Ergebnis zu denken, die es ermöglicht, dieses Ergebnis erreichbar und überprüfbar zu machen.
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Detlef Hempel | NLP & Coching Praxis
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